Kurz vor den Sommerferien, am 23.07.18, fand beim FC Fasanerie-Nord nach gut einem Jahr wieder eine Kyu–Gürtelprüfung statt. Es stellten sich 16 Ju-Jutsukas, um die Graduierungen vom Weißgurt mit Aufnäher bis hin zum Grüngurt zu erhalten. Unter den aufmerksamen Blicken des Prüfers, Wolfgang Dittmer, konnten die Prüflinge zeigen, dass sich die Anstrengungen des letzten Jahres durchaus gelohnt haben. Es mussten Fallschule, Schlagtechniken, Würfe und vieles mehr gezeigt werden. Wenn Zweifel vorhanden waren, gegebenenfalls auch zweimal. Bei den höher Graduierten auch noch die Vorkenntnisse, um überhaupt die Zulassung zur Prüfung zu erreichen.

Wichtig war jedoch nicht nur die saubere Ausführung der Techniken, sondern auch die Eigensicherung. Hierunter versteht man die Deckung und ein Verhalten bei dem man den Gegner entweder unter Kontrolle hat, beziehungsweise auf Abstand hält. Doch die intensiven Vorbereitungen haben sich gelohnt. Alle Aspiranten konnten sich über einen Erfolg und damit über die nächste Graduierung freuen, die im Anschluss durch den Prüfer und die Trainer in Form von Gürtel, Urkunde und Stempel im Ju-Jutsu–Pass, feierlich überreicht wurden.

Die Altersstruktur dieser Prüfung, mit einer Spreizung von über 50 Jahren Unterschied zeigt, dass dieser Sport nicht nur etwas für die „Jungen“ ist. Nein, sondern auch durchaus für etwas ältere Semester, die dabei ebenfalls Spaß und Erfolg haben können. Doch jetzt heißt es nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern weiter an den Techniken feilen, dazulernen und trainieren, um sich mit viel Spaß und Elan auf die nächste Gürtelprüfung vorzubereiten, denn „Nach der Prüfung ist vor der Prüfung”. Trotzdem alles nicht so verbissen sehen, denn der Weg ist das Ziel.

JU-JUTSU Gürtelprüfung