Am 25.05.2017 stand der 41.Vatertagsausflug des FC Fasanerie Nord auf dem Programm, der mit dem Bus nach Watschöd bei Oberaudorf in die Berggaststätte Hummelei führen sollte. Leider waren in diesem Jahr mit nur 19 Teilnehmern so wenige Väter wie schon seit über 10 Jahren mit dabei. Die Gründe dafür liegen wohl darin, dass viele ältere Vereinsmitglieder einfach wegsterben, in andere Gegenden ziehen oder einfach gesundheitlich nicht mehr in der Lage sind, so eine Exkursion mitzumachen. Ein anderer Grund ist auch darin zu suchen, dass sich von den jüngeren Vätern kaum einer dazu erweichen lässt, bei diesem Ausflug teilzunehmen. Schade eigentlich.

Trotzdem hatten sich die Organisatoren dieses Ausflugs mit dem Zielort der Berggaststätte Hummelei wieder eine Besonderheit ausgesucht. Bei angenehmen, aber nicht zu heißen Wetter entschied sich der Busfahrer wegen eines Staus auf der Autobahn, für die Landstraße und erreichte das Ziel trotzdem in der gewünschen Zeit gegen 11.00 Uhr.

Nach der Zuteilung der reservierten Plätze und einer ersten Runde des begehrten Gerstensaftes wurde sich auch schon auf die Mittagskarte gestürzt, in der jeder sein gewünsches Mittagsmenü ordern konnte. Nach dieser Stärkung machten sich 8 erprobte Wanderer auf einen etwa einstündigen Marsch zum Berggasthof Bichlersee und der verbleibende Rest vergnügte sich bei einem Watt-Turnier die Zeit in der Hummelei.

Das ausgewählte Wanderziel war nichts für ungeübte Feiertagswanderer, denn bei 16 Grad Steigung im Endstück des Weges wurde von allen Teilnehmern der Einsatz aller Reserven verlangt und jeder war froh, als am Horizont endlich die Zielflagge des Berggasthofes zu sehen war. Dort angekommen gab es für jeden die gewünschte Brotzeit. Die einen liebäugelten lieber mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen und andere widerum bestellten ganz konservativ ein Weißbier.... und etwas später noch eines. Erwähnen sollte man an dieser Stelle unser Vereinsmitglied Erwin Freytag, Vater des vormaligen 2.Vorstandes Werner Freytag, der es sich auch trotz seiner 78 Jahre nicht nehmen ließ, die Wanderung mitzumachen. Das Ziel erreichte er mit seinen beiden Begleitern zwar erst 30 Minuten später, aber dafür schmeckte ihm die Brotzeit auch umso besser.

Der Rückweg zum Berggasthof Hummelei entpuppte sich dann als noch tückischer, wie der beschwerliche Aufstieg und so mancher Wanderer hatte am Abend über einen Muskelkater in den Waden zu klagen. Die im Durchschnitt über 100 kg Körpergewicht pro Wanderer mögen bei 16 Grad gefälle erst einmal abgebremst werden. Trotzdem erreichten alle rechtzeitig zum Ende des Watt-Turniers die Hummelei, wo die aufmerksame Bedienung sofort die Bestellung der dringend benötigten isotonischen Getränke aufnahm und auch in windeseile servierte. So konnte bei den acht durchgeschwitzten Wanderern eine Dehydrierung gerade noch vermieden werden. 

Während des Abendessens wurde die Vatertagsgruppe dann als Einlage noch von „Magic“ Franz Augustin unterhalten, der die Väter mit seinen Zaubertricks verblüffte und viel Applaus für seine Vorführung erntete.

Etwas verzweifelt musst hingegen Adam Walter seinen Watterern mitteilen, dass eine Auswertung des heutigen Turnieres einfach nicht möglich ist. Er hatte zwar mit allen Tricks und Schummeleinen versucht, einen verdienten Sieger zu ermitteln, doch da in diesem Jahr nicht in Vierergruppen gespielt werden konnte, weil nur zehn Kartler am Turnier teilnahmen, ergaben seine Auswertungsunterlagen einfach keinen klaren Sieger. 

Dieses Jahr sollte bei 10 Teilnehmern jeder gegen jeden spielen, doch dazu reichte die Zeit nicht aus und nicht alle hatten die gleiche Anzahl von Spielen absolviert, weil immer eine Mannschaft aussetzen mußte. Somit war eine gerechte Auswertung nicht möglich und es wurde beschlossen, dass der Einsatz als Spende für die Buskosten verwendet wird, um den Sponsorenkreis etwas zu entlasten.

Gegen 18.00 Uhr machte sich die Truppe dann wieder auf den Heimweg, aber nicht ohne noch ein tolles Gruppenfoto mit dem Kaisergebirge im Hintergrund gemacht zu haben. Die Ankunftszeit in München war eigentlich für 20.00 Uhr geplant, denn dann wäre immer noch genügend Zeit vorhanden gewesen, um den Vatertag bei geselliger Runde in der Stammkneipe ausklingen zu lassen. Leider machte aber eine Panne auf der Autobahn den Planungen von Adam Walter einen Strich durch die Rechnung. Weißer Qualm ergab sich aus dem Auspuffrohr, so dass ein Stopp unabdingbar war und der Grund für diesen Zwischenfall gefunden werden musste. Nach 45 Minuten Aufenthalt und einer Schleichfahrt von 60 km/h erreichte man schließlich mit einer Stunde Verspätung wieder die Fasanerie. Trotz dieser Panne wurde aber noch eine Zeitlang feuchtfröhlich weitergefeiert...... so hat man es sich erzählt.

Alle Bilder des Ausflugs gibt es in unserer FCF Bildergalerie.

 Vatertagsausflug 2017